Künstliche Dummheit

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konzept

Inhaltsverzeichnis

Konzept

Künstliche Dummheit schwimmt in mehrfacher Hinsicht etwas gegen den Strom.
Aber das ist ja selbst ein zeitloser Trend.
Hier eine neue Variante - via Botschaft, Erklärung und Zweiteilung.

Botschaft

Es ist nicht so, als ob zu Künstlicher Intelligenz in der aktuellen öffentlichen Debatte keine kritischen Stimmen aufträten. Diese wehren sich meist gegen die Schicksalsergebenheit der KI-Propheten und fordern angesichts der Aussicht einer über-menschlichen KI mehr Verantwortlichkeit oder schlicht Moral.

Demgegenüber vertritt und begründet Künstliche Dummheit die Position, dass eine solche KI nicht funktioniert - erstens technisch und zweitens sozial. Denn eine Entwicklung zur Über-KI wäre - schon von der Definition her - sinnlos, wenn sie auf dem Weg dahin nicht durch die (Niederungen der) Menschenwelt ginge. Dieser Gedanke wird schrittweise weiter verfolgt, und offenbart dabei seinen Sisyphos-Charakter.

Angesichts der skurillen Behauptungen der KI-Optimisten ist es unvermeidbar, hier und da auch eine Prise Humor einzustreuen, während der Weg zur Glosse vermieden wird.

Erklären

Etwas gegen den Strom schwimmt die Veröffentlichung auch mit dem Versuch, die echte, inszenierte oder kokettierte Distanz zwischen Fach- und Alltagswelt zu überbrücken:
Konzept und konkrete Funktion der beiden wesentlichen KI-Techniken werden erklärt und mit Beispielen illustriert. Diesen Pfad mitgehen können Leser, die auch dem Mathe-Unterricht in der Schule einigermaßen folgen konnten, mehr braucht es nicht. Danach kommt, was der Engländer 'plausible reasoning' nennt (und von dem man dachte, es Computern problemlos antrainieren zu können).

Zweiteilung

Künstliche Dummheit ist zweigeteilt - in Buch und Website.

Der Grund dafür liegt in den spezifischen, sonst unvereinbaren Vorteilen der beiden Medien:

  • Das gedruckte Buch bildet gerade in Zeiten hoher medialer Vielfalt einen Anker, der eine stärkere Fokussierung des Lesers erzwingt; auch durch die Schwelle, das körperliche Buch zu erwerben. Dann wiederum möchten Lesefluss und Argumentationslinie möglichst wenig durch Anmerkungen unterbrochen werden.
  • Die Website bietet vor allem Links - den schnellen Zugang zu Quellen, Kommentaren und ergänzenden Medien; ferner ermöglicht sie jederzeit Aktualisierung. Da das Buch auch die öffentliche Rezeption von KI behandelt und nicht nur Fachwissen aufbereitet, sind Internet-Verweise sinnvoll.

Die Verknüpfung dieser beiden Medien erfolgt über einen Buch-individuellen Zugangscode, der auf der hinteren inneren Umschlagseite aufgeklebt ist.
Damit kommt der Leser in den 'Expertenbereich' (xp:) der Website, wo die Seite xp:Quellen eine Fülle zusätzlicher Informationen zugänglich macht:

  • 140 Kapitel des Buches werden durch 460 Verweise auf Quellen und andere Medien ergänzt
  • Differenzierende Anmerkungen zu den Thesen des Buches, teils um Zitate ergänzt
  • Verlinkte Sprachbeiträge und Videos ermöglichen ggf. schnelleren Zugang, etwa zu Luhmann's Theorie
  • Eine verlinkte online-App visualisiert die Funktion Neuronaler Netze

Das Einkleben der Codes ist nur für kleine Auflagen praktikabel, daher erscheint die erste Auflage als 'Experten-Edition'.
Eine folgende 'Publikums-Edition' wird ggf. ohne Spiralbindung und individuellen Code erscheinen.

Kaum vereinbar mit diesem Konzept wäre eine E-Book Ausgabe des Buches, die daher vorerst nicht geplant ist.
Bei speziellen E-Book-readern fehlt auch die Möglichkeit, Websites mit Videos oder Apps aufzurufen.


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